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Ich habe vor 8 Tagen den endgültigen OP Termin erhalten – zusammen mit meiner Tochter werde ich einen Tag vor der OP in die Chirurgie des Universitätsklinikum Heidelberg eingewiesen.

Langsam fange auch ich an meine Sachen zu ordnen, gewisse Dinge im Job und vor allem auch auf privater Eben zu regeln. Auch so unangenehme aber eben auch sehr wichtige Sachen wie eine aktuelle Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht gehören dazu.

Ebenso nutze ich jede freie Minute um mit meinem Rad größere Touren zu machen und wandere viel. Möchte fit sein – gut für den Eingriff und es erleichtert die Zeit danach…

Und ich habe angefangen meinen Körper zu „entgiften“, d.h. bewusster zu essen und zu trinken. Keine Haxe oder Steaks, sondern auch mal selbst hergestellte Müsli und einfache Speisen wie Kartoffeln und Quark sind jetzt angesagt. Auch sehr wenig bis gar kein Alkohol ist jetzt meine Devise. Möchte die Transplantation nicht durch (bei mir altersbedingt) schlechte Blutwerte etc. gefährden. Und meine Tochter soll ein sauberes und voll funktionstüchtiges Organ erhalten!

Somit schweifen fast bei jeder Mahlzeit meine Gedanken ab, zu meiner Tochter und zur OP. Risiken ja – sind bekannt. Auch eventuelle Komplikationen oder eben auch ein etwas eingeschränkteres Leben „danach“. Aber das ist eben alles nichts gegen den Gewinn, den meine Tochter durch meine Niere hoffentlich haben wird. Ein wieder freies und glückliches Leben ohne Einschränkungen wie Dialyse etc.

Das ist es mir wert.

 

Nur noch 11 Tage…