Was wichtig ist und jeder wissen sollte…

Finanzen:

Fast alle Aufwendungen, die dem Spender entstehen, müssen von der Krankenkasse des Empfängers übernommen werden. Dazu gehören z.B.:

  • Fahrtkosten zum und vom Krankenhaus (z.B. eigener PKW mit 0,2€/km)
  • Hotel incl. Frühstück (Frühstück bis 4,80€ falls auswärtige Übernachtung nötig)
  • Parkplatzgebühren etc. am Krankenhaus
  • Notwendige Medikamente, auch die, die normalerweise nicht von der Krankenkasse bezahlt werden und  Kosten für Zuzahlungen bei Rezepten im Zusammenhang mit der Transplantation
  • Krankentransport / Taxi zu Untersuchungen, Arztbesuchen etc. NACH der Transplantation für ca. 3 Monate
  • Die gesetzliche Neuregelung des Krankengeldes bei der Spende von Organen oder Geweben durch das Transplantationsgesetz sieht einen modifizierten Krankengeldanspruch für die Spender vor. Der Krankengeldanspruch umfasst grundsätzlich 100 % des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts oder Arbeitseinkommens und ist höchstens bis zur kalendertäglichen Beitragsbemessungsgrenze der Krankenversicherung begrenzt. Krankengeld wird für jeden Tag der Zeit des Verdienstausfalls (Entgelt oder Arbeitseinkommen) geleistet und es ruht bei Entgeltfortzahlung. Zuständig ist die Kasse des Empfängers
Disclaimer: Diese Informationen sind NICHT rechtlich bindend und können keine Rechtsberatung ersetzen. Sie dienen der Weitergabe von Informationen zum Stand Sommer 2018 bezüglich Lebendspende und sind Ergebnis unserer eigenen Recherchen.