Heimreise

Die Heimreise (für mich immerhin 6 bis 7h im Auto) war nicht so spurlos an mir vorbeigegangen, wie ich dachte. Am nächsten Tag hatte ich wieder stärkere Schmerzen im Unterleib. Meine Hausärztin verschrieb mir dann entsprechende Medikamente um diese in Grenzen zu halten.

Ich versuchte viel zu liegen, mich zu schonen um schneller wieder auf die Beine zu kommen. Allerdings geht das, wenn man allein lebt wie ich, nicht ganz so problemlos. Muss man doch einkaufen, Wäsche waschen, sich Mahlzeiten zubereiten und auch die Wohnung in Schuss halten…

Schmerzen

Ich glaube, dies und eben die noch nicht auskurierte Blasenentzündung führten dann dazu, dass es mir nicht wirklich besser ging. Die Schmerzen nahmen zu, so dass mich letztendlich meine Hausärztin erneut zu Untersuchungen zu Urologen überwies.
Es stellte sich dann heraus, dass nicht nur die Blase, sondern auch der linke Hoden sich entzündet hatte. Links deshalb, weil ja von diesem eine Vene zur linken Niere und von da weiter zum Herzen führt. Nun ist diese Vene (wie auch die Arterie und der Harnleiter) zusammen mit der Niere ja bei meiner Tochter eingesetzt worden. Somit muss sich das Blut einen neuen Weg zum Herzen suchen und dass kann im Einzelfall eben zu genau diesen Beschwerden führen.

…und Mittel gegen Schmerzen

Ich bekam Antibiotika und stärkere Schmerzmittel (Opiate) um die Entzündung zu beseitigen und die Schmerzen im erträglichen Rahmen zu halten.
Leider wurde es nicht wirklich besser. Als ich nach 3 Wochen zu meiner  ersten (gesetzlich vorgeschriebenen) Nachuntersuchung mit eben diesen Problemen erneut nach Heidelberg ins Nierenzentrum fuhr, wurde die Diagnose bestätigt.
Mit den Entzündungen fuhr ich direkt weiter in die Staufenburg Klinik nach Durbach, um dort zusammen mit meiner Tochter eine 3 – wöchige Reha zur Transplantationsnachsorge  anzutreten.